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Europäischer Mobilitäts Atlas vorgestellt

Am 03. Februar wurde in einer Online Veranstaltung der European Mobility Atlas 2021 vorgestellt. In diesem wird der Status der Mobilität über verschiedenste Transportmittel hinweg analysiert und bezüglich der Aspekte Digitalisierung, Umwelt und Veränderungen durch die Covid-19 Krise untersucht. 

Auf europäischer Ebene wurde vor allem die Rolle des Zugverkehrs und seine Bedeutung im Hinblick auf die Erreichung des europäischen Grünen Deals – der erste klimaneutraler Kontinent zu werden – beleuchtet. Deshalb ist 2021 das europäische Jahr der Schiene. Im Rahmen dessen soll die Nutzung der Bahn, sowohl für Bürger als auch für Unternehmen, attraktiver gestaltet werden, um das Ziel der Klimaneutralität 2050 zu erreichen.

Der motorisierte Individualverkehr stellte 2017 mit einer Verkehrsleistung von 75 % aller Personenkilometern in Deutschland das meist genutzte Verkehrsmittel dar. Der öffentliche Nahverkehr folgt mit 19 %. Die restlichen Wege werden zu je 3 % zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Neben dem hohen Ausstoß an Emissionen, ist die Effizienz bei Autos mit fossilen Treibstoffen ca. 26 % geringer als bei Elektrofahrzeugen. Um die Klimaziele zu erreichen, ist neben dem Umstieg auf andere Verkehrsmittel eine weitere Förderung der elektrisierten Mobilität notwendig. 

Ein weiterer Weg diese Ziele zu erreichen, ist die steigende Digitalisierung des Verkehrs. Durch die Möglichkeit verschiedenen Transportmittel zu verbinden, steigen Zugänglichkeit und Verfügbarkeit. Die hohe Verbreitung von Handys und die wachsende Anzahl von Mobilitätsapps (Navigation, Tourenplanung, Sharing, etc.) führen bereits heute zu erkennbaren Veränderungen im Mobilitätsverhalten.  

Zudem hat auch die aktuelle Covid-19 Krise starken Einfluss auf das Mobilitätsverhalten der Bürger*innen. Durch den Einbruch des Tourismus, leiden die Flug- und Schiffsbranche stark. Aber auch im motorisierten Individualverkehr und ÖPNV ist, durch den Einsatz von Home Office und Kurzarbeit, eine enorme Verringerung und Umverteilung des Verkehrsaufkommens erkennbar. 

Die Vorstellung des Europäischen Mobilitäts Atlas kann hier angesehen werden:

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