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Aktuelle Trends zukünftiger Benutzerschnittstellen im Mobilitätsbereich

Das CAMO, vertreten durch Henrik Detjen, war in dieser Woche auf der internationalen Konferenzreihe AutomotiveUI, dem wichtigsten Forum für die User Interface (UI) Forschung im Automobilbereich, präsent. Das Besondere an der Konferenz: Sie bringt über 200 Forscher:innen und Praktiker:innen zusammen, die sowohl an den technischen als auch an den menschlichen Aspekten von Benutzeroberflächen und Anwendungen im Fahrzeug interessiert sind. 

Aktuelle Themen in diesem Bereich umfassen neuartige fahrzeuginterne Dienste, Modelle und Konzepte zur Verbesserung der Fahrerfahrung, der Fahrerleistung und des Fahrverhaltens, Entwicklung des automatisierten Fahrens, und Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen. Der Best-Paper Award ging an Forscher:innen der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Georgia Tech University, welche ein Messinstrument für situatives Automatisierungsvertrauen entwickelten. Sie zeigten, dass sich situatives Vertrauen, z.B., während der Fahrt, vom allgemeinen Vertrauen in das Fahrzeug unterscheidet. Das entwickelte Instrument erlaubt es, Vertrauen in Fahrzeugsysteme zukünftig genauer zu erfassen.

Der CAMO-Forscher Henrik Detjen beteiligte sich an der Diskussion mit zwei Tagungsbeiträgen, einer Studie zur Nutzung, dem Vertrauen und der Akzeptanz von fahrerlosen Fahrzeugen sowie einem Bericht über eine Studie zu Head-Up Displays in Unfallsituationen.

Durch die Corona-Situation fand die Konferenz nicht wie geplant in Washington DC statt, sondern wurde komplett virtuell gehalten, dennoch gab es genügend Raum für Austausch und Diskussion.

Zwei abschließende Beobachtungen: 

  1. Das Thema UI durchdringt aktuell den gesamten Mobilitätsbereich. Es umfasst neben motorisierten Fahrzeugen auch UIs für Radfahrer:innen sowie UIs für ÖPNV-Leitstellen. Von wachsender Bedeutung ist auch die Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmer:innen.
  2. Im Verlauf der letzten fünf Jahre hat das Thema “Automatisierung” enorm an Bedeutung gewonnen, so dass in diesem Jahr circa drei Viertel aller Beiträge diesem Thema gewidmet waren.

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